@home in Cologne
Posted by Lilly in
Houston
Tuesday, January 12. 2010
Wie ich Kai versprochen hatte, hier also mein Texas-Rückkehrer-Eintrag für den Blog. Fast hatte ich mir gewünscht, das der Flug gar nicht starten kann, aber leider war es in Houston doch noch nicht kalt genug, als das der Flieger nicht hätte starten können, nur das mit dem landen war ein kleines Problem. Wg. Schneegestöber in Frankfurt sind wir dort 1,5 Stunden gekreist. Einige Flieger wurden nach Köln umgeleitet, nur unserer leider nicht. Der Flug war, wie erwartet, langweilig und unbequem aber ich würde es jederzeit wieder tun um Kai und Ela in Houston zu besuchen und Crawfish zu futtern.
Jetzt ist es grad 16 Uhr und so langsam scheine ich den Jetlag überwunden zu haben. Gestern bin ich bis 23 Uhr aufgeblieben und hab dann heute bis 12 Uhr geschlafen. Das scheint eine gute Strategie zu sein.
Aber jetzt nochmal back to America. Folgende Tipps darf ich mal für alle da lassen, die darüber nachdenken, Kai und Ela zu besuchen: Vorher 2-4 Kilo abnehmen, das Essen ist echt lecker und wer Kai´s Grillkünste auskosten will, sollte genug „Platz“ haben, für den Flug ein Nackenkissen mitnehmen und es nicht im Flieger liegen lassen, mehr als 10 Kilo Gepäck für den Hinflug ist nicht notwendig aber möglichst eine Extra-Tasche mitnehmen, vorher genug Geld sparen für die Shopping-Touren, ein paar möglichst bequeme Schuhe einpacken, die Wege in Amerika sind lang, Folgende Lokale unbedingt besuchen: T.G.I. Fridays, Hank´s Crawfish, Kilburns, Buffalo Wings, Carl´s Barbeque, Pappasitos (war leider voll als wir dorthin wollten), What a Burger (Hat bei uns leider nicht geklappt, in Fachkreisen auch Butterburger genannt), und die besten Boots gibt es bei Cavanders Boot City, die Besten Schlümpfe und Kuschelklamotten bei Hollister, Abercrombie & Fitch und bei Gilly Hicks, Wohin man auf keinen Fall muss: Denny´s (da gibt es Rührei und Schinken Sandwich mit in Honig gebratenem Kartoffeltoast, bäh), Außerdem zu empfehlen: Menil Collection (berühmte Kunstsammlung), Galveston (mehr Meer), Old Town Spring, Leihwagen nur für ganze Wochen buchen (billiger).
So, das soll reichen. Mein Fazit: I´ll be back!!
Jetzt ist es grad 16 Uhr und so langsam scheine ich den Jetlag überwunden zu haben. Gestern bin ich bis 23 Uhr aufgeblieben und hab dann heute bis 12 Uhr geschlafen. Das scheint eine gute Strategie zu sein.
Aber jetzt nochmal back to America. Folgende Tipps darf ich mal für alle da lassen, die darüber nachdenken, Kai und Ela zu besuchen: Vorher 2-4 Kilo abnehmen, das Essen ist echt lecker und wer Kai´s Grillkünste auskosten will, sollte genug „Platz“ haben, für den Flug ein Nackenkissen mitnehmen und es nicht im Flieger liegen lassen, mehr als 10 Kilo Gepäck für den Hinflug ist nicht notwendig aber möglichst eine Extra-Tasche mitnehmen, vorher genug Geld sparen für die Shopping-Touren, ein paar möglichst bequeme Schuhe einpacken, die Wege in Amerika sind lang, Folgende Lokale unbedingt besuchen: T.G.I. Fridays, Hank´s Crawfish, Kilburns, Buffalo Wings, Carl´s Barbeque, Pappasitos (war leider voll als wir dorthin wollten), What a Burger (Hat bei uns leider nicht geklappt, in Fachkreisen auch Butterburger genannt), und die besten Boots gibt es bei Cavanders Boot City, die Besten Schlümpfe und Kuschelklamotten bei Hollister, Abercrombie & Fitch und bei Gilly Hicks, Wohin man auf keinen Fall muss: Denny´s (da gibt es Rührei und Schinken Sandwich mit in Honig gebratenem Kartoffeltoast, bäh), Außerdem zu empfehlen: Menil Collection (berühmte Kunstsammlung), Galveston (mehr Meer), Old Town Spring, Leihwagen nur für ganze Wochen buchen (billiger).
So, das soll reichen. Mein Fazit: I´ll be back!!
Lilly muss nach Hause
Posted by Lilly in
Houston
Thursday, January 7. 2010
Nun geht schon ein zweiwöchiger Urlaub in Amerika zu Ende und am liebsten würde ich hier bleiben. Wir haben eine Menge gesehen und es gibt noch so viel zu sehen. Meine Highlights hier waren die Shoppingtouren und das Crawfish essen.
Wir waren im Space Center und am Meer und haben jeden Abend „My Name is Earl“ im TV gesehen. Wir haben in Old Town Spring frittiertes Snickers gegessen und ich habe eine neue Leidenschaft für Margeritas entdeckt. Schön wäre auch, so einen riesigen Ford F150 zu fahren und jeden Tag einen anderen Fastfood-Laden auszuprobieren. Und hier bekommt das Fastfood eine völlig andere Bedeutung und hat nicht viel mit dem zu tun, was wir in Deutschland kennen. Hier kann man richtig gut essen.
Gestern abend waren wir in einem Laden, der aussah, als hätte man eine Wellblechhütte in die Landschaft gepflanzt und Menschen zum Kochen engagiert, die vorher in einer Autowerkstatt gearbeitet haben. Aber ich sach nur, geniales Barbeque und lecker Rippchen und alles was man nicht aufessen kann, nimmt man einfach in einer Box mit, egal wo und hier guckt auch keiner blöd. Ich werde nie wieder mit Genuss einen Hamburger wo auch immer essen können. Und noch was wichtiges habe ich hier gelernt, auch wenn ich es ungern zugebe, mein lieber Bruder ist der wahre Grillmeister! Vielleicht sollten wir einen Paypal – Spenden – Button einrichten, damit Kai einen richtig guten Grill kaufen kann, den er dann mit nach Deutschland bringt und uns alle begrillt. Kostet auch nur rund 1200 $, soll doch wohl zu schaffen sein, oder? Ich verspreche Euch, das ist der Hammer...
Grad fällt mir noch ein, ich muss unbedingt einen Standmixer haben, um meine eigenen Margeritas machen zu können.
Wir waren im Space Center und am Meer und haben jeden Abend „My Name is Earl“ im TV gesehen. Wir haben in Old Town Spring frittiertes Snickers gegessen und ich habe eine neue Leidenschaft für Margeritas entdeckt. Schön wäre auch, so einen riesigen Ford F150 zu fahren und jeden Tag einen anderen Fastfood-Laden auszuprobieren. Und hier bekommt das Fastfood eine völlig andere Bedeutung und hat nicht viel mit dem zu tun, was wir in Deutschland kennen. Hier kann man richtig gut essen.
Gestern abend waren wir in einem Laden, der aussah, als hätte man eine Wellblechhütte in die Landschaft gepflanzt und Menschen zum Kochen engagiert, die vorher in einer Autowerkstatt gearbeitet haben. Aber ich sach nur, geniales Barbeque und lecker Rippchen und alles was man nicht aufessen kann, nimmt man einfach in einer Box mit, egal wo und hier guckt auch keiner blöd. Ich werde nie wieder mit Genuss einen Hamburger wo auch immer essen können. Und noch was wichtiges habe ich hier gelernt, auch wenn ich es ungern zugebe, mein lieber Bruder ist der wahre Grillmeister! Vielleicht sollten wir einen Paypal – Spenden – Button einrichten, damit Kai einen richtig guten Grill kaufen kann, den er dann mit nach Deutschland bringt und uns alle begrillt. Kostet auch nur rund 1200 $, soll doch wohl zu schaffen sein, oder? Ich verspreche Euch, das ist der Hammer...
Grad fällt mir noch ein, ich muss unbedingt einen Standmixer haben, um meine eigenen Margeritas machen zu können.
Old Town Spring
Posted by Lilly in
Houston
Tuesday, January 5. 2010
Da Lilly weiterhin hier in Texas ihr Unwesen treibt, muss Sie auch selber darüber schreiben
Aufgrund diverser Shoppingtouren etwas verspätet, aber hier ist der nächste Beitrag von Lilly:
Neujahr war ich bei Kaiserwetter mit Natascha in Old Town Spring, einer kleinen, alten Eisenbahnerstadt ca. 24 Meilen von Kai und Ela entfernt. Meine erste längere Autofahrt im amerikanischen Straßenverkehr. Die Straßen sind hier so breit, das sie immer dazu verführen, zu schnell zu fahren. Es ist auch schwer zu verstehen, warum man auf den innerstädtischen „Autobahnen“ nur ca. 80 km/h schnell fahren darf. Hat aber alles ganz gut geklappt. Die Ampeln sind noch etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie auf der anderen Straßenseite sind. Das System leuchtet mir allerdings ein, denn man muss sich nicht den Hals verrenken, um die Ampel sehen zu können.
Die Eisenbahnerstadt ist ca. 1 km lang und 500 m breit und besteht aus winzigen Holzhäusern, eingeschossig, mit kleinen Veranden und in jedem ist ein anderes Geschäft. Sogar ein „German Gift House“ gibt es. Aufgemalt war dort, wer hätte es gedacht, eine Kuckucksuhr. Wie nicht anders zu erwarten, hatten jedoch die meisten Geschäfte zu und so war das Einzige, was wir nahrungstechnisch dort zu uns nehmen konnten, ein Kaffee, eine Cherry-Coke und ein „Fried-Snickers“, also ein Snickers im Teigmantel frittiert. Sehr süße Angelegenheit. Die wenigen offenen Geschäfte haben wir natürlich besucht. Ein Klamottenladen, winzig und verwinkelt, einen Trödelladen, vor dem eine Frau saß, die aussah wie 100 und als ob sie Ihren eigenen Hausstand dort verkaufen würde, ein texanischer Andenkenladen und noch ein Laden in dem es Wohnassecoires gab. Den texanischen Andenkenladen hatten wir als erstes entdeckt und beschlossen auf dem Rückweg zum Auto dort noch mal einzukehren um ein paar Andenken zu kaufen. Für Biene hatte ich ein texanisches Kochbuch ins Auge gefasst, für mich selber ein paar Kühlschrankmagneten und Teaxasflaggenservietten. Aber leider machte der Laden direkt vor unserer Nase zu, als wir zum Auto zurückkehrten. Also keine Andenken.
Abends hat Kai uns dann Burger auf dem Grill gemacht. Oberlecker! Und diesmal habe ich dem Burger auch nicht gezeigt, dass ich Angst vor ihm hatte und habe ihn vollständig verspeist mit Maiskolben! Man gewöhnt sich langsam an die Größenordnungen hier, die so ein Burger haben kann. Kai ist davon überzeugt, dass ich mit 4 Kilo mehr nach Hause fliegen werde, davon glaube ich noch nix...
Neujahr war ich bei Kaiserwetter mit Natascha in Old Town Spring, einer kleinen, alten Eisenbahnerstadt ca. 24 Meilen von Kai und Ela entfernt. Meine erste längere Autofahrt im amerikanischen Straßenverkehr. Die Straßen sind hier so breit, das sie immer dazu verführen, zu schnell zu fahren. Es ist auch schwer zu verstehen, warum man auf den innerstädtischen „Autobahnen“ nur ca. 80 km/h schnell fahren darf. Hat aber alles ganz gut geklappt. Die Ampeln sind noch etwas gewöhnungsbedürftig, weil sie auf der anderen Straßenseite sind. Das System leuchtet mir allerdings ein, denn man muss sich nicht den Hals verrenken, um die Ampel sehen zu können.
Die Eisenbahnerstadt ist ca. 1 km lang und 500 m breit und besteht aus winzigen Holzhäusern, eingeschossig, mit kleinen Veranden und in jedem ist ein anderes Geschäft. Sogar ein „German Gift House“ gibt es. Aufgemalt war dort, wer hätte es gedacht, eine Kuckucksuhr. Wie nicht anders zu erwarten, hatten jedoch die meisten Geschäfte zu und so war das Einzige, was wir nahrungstechnisch dort zu uns nehmen konnten, ein Kaffee, eine Cherry-Coke und ein „Fried-Snickers“, also ein Snickers im Teigmantel frittiert. Sehr süße Angelegenheit. Die wenigen offenen Geschäfte haben wir natürlich besucht. Ein Klamottenladen, winzig und verwinkelt, einen Trödelladen, vor dem eine Frau saß, die aussah wie 100 und als ob sie Ihren eigenen Hausstand dort verkaufen würde, ein texanischer Andenkenladen und noch ein Laden in dem es Wohnassecoires gab. Den texanischen Andenkenladen hatten wir als erstes entdeckt und beschlossen auf dem Rückweg zum Auto dort noch mal einzukehren um ein paar Andenken zu kaufen. Für Biene hatte ich ein texanisches Kochbuch ins Auge gefasst, für mich selber ein paar Kühlschrankmagneten und Teaxasflaggenservietten. Aber leider machte der Laden direkt vor unserer Nase zu, als wir zum Auto zurückkehrten. Also keine Andenken.
Abends hat Kai uns dann Burger auf dem Grill gemacht. Oberlecker! Und diesmal habe ich dem Burger auch nicht gezeigt, dass ich Angst vor ihm hatte und habe ihn vollständig verspeist mit Maiskolben! Man gewöhnt sich langsam an die Größenordnungen hier, die so ein Burger haben kann. Kai ist davon überzeugt, dass ich mit 4 Kilo mehr nach Hause fliegen werde, davon glaube ich noch nix...
Lilly in Amerika, wer hätte das gedacht ?
Posted by Lilly in
Houston
Friday, January 1. 2010
Natürlich ist immer wenn Besuch da ist, dieser auch für den Blog verantwortlich - Also: Lilly hat das Wort...
Hey Guys! Schon seit ein paar Tagen bin ich also in Houston und hab schon mit Kai geschimpft, weil wir noch gar nichts im Blog gepostet haben, dabei gibt es so unendlich viel zu berichten.
Am Tag meiner Ankunft hier war das Wetter echt doof. Nix zu sehen von dem erwarteten Traumwetter ohne Kälte, es war hier sicher kaum wärmer als 10 Grad aber laut meinen beiden Gastgebern ist es auch im Moment ca. 10 Grad zu kalt für die Jahreszeit bzw. den Monat. Das erste mal in den USA gelandet, war ich ziemlich aufgeregt wegen der Einreiseprozedur. Der Typ an dem entsprechenden Schalter hat mit ungefähr 5 mal gefragt, was ich in den USA will und wie mein Bruder heißt und wo er wohnt und was er macht. Ich muss wohl nicht so vertrauen erweckend aussehen, Natascha wurde nur ganz kurz befragt.
Am Abend meiner Ankunft waren wir direkt Burger bei TGI Fridays essen, ich sach nur, dagegen ist alles was man in D-Land bekommen kann der letzte Müll! Riesig und ich habe Angst vor dem Essen gezeigt, der Burger hat mich gepackt und ich ihn nicht...
Überwältigt hat mich auch der erste Einkauf in „unserem“ H.E.B., dem örtlichen Supermarkt. Aber Supermarkt ist hier auch echt die korrekte Bezeichnung. Man kann sich hier quer durch den Markt futtern und die haben hier echt irre Sachen. Sprühkäse aus der Dose, Rauchfleisch-Flavor in Flaschen, Marshmellows in jedweder Form, eine riesige Abteilung für Nahrungsergänzungsmittel, Fleisch so groß wie Servierteller, Grills so groß wie Kleinwagen und die Autos sind hier so groß, dass man gleich zwei Smarts drin parken könnte.
Wenn ich alles das schreiben würde, was mich hier schon beeindruckt hat, würde ich nicht mehr enden können. Sehr geil war auch der Besuch von bereits zwei großen Shopping Malls, Outlet und Memorial. Eine war ähnlich denen in Italien und eine in der Nähe des größten Amerikanischen Krankenhauses hat das ganze noch getoppt.
Dienstag haben wir Hummer gegessen, den wir vorher noch in der Badewanne geparkt haben, sehr klasse!!!
Einen Besuch im Baumarkt haben wir auch schon gehabt. Die Baumärkte hier unterscheiden sich kaum von denen bei uns in D-Land, außer, dass alles viel größer ist und man dort so ziemlich alles zu kaufen gibt, was in irgendeiner Form mit Handwerk zu tun hat. Hat mich nur gewundert, das man da keine Fertighäuser bekommt.
Mittwoch waren wir zum Crawfish essen, für die, die nicht wissen was das ist, bei uns würde man Flusskrebse dazu sagen. Das ist echt klasse und das möchte ich auch gerne noch mal machen. Da ich ja ein Weichei bin, habe ich nur die milde Variante gewählt. Wenn die Amerikaner hier scharf dran schreiben, ist es es auch wirklich scharf und nix für meine Zunge. War ich doch immer der Meinung, ich könnte scharfes Essen gut vertragen, aber hier wurde ich eines besseren belehrt. Sehr lustig fand ich, dass ich als Einzige von 6 Leuten an dem Abend nach meinem Ausweis gefragt wurde um nachzuweisen, dass ich schon Bier trinken darf. Das schmeichelt ungemein...
Auch die Wings, die wir Sonntag im BWW hatten, waren etwas zu scharf für mich. Dummerweise hatte ich Kai meine Soßen auswählen lassen, weil ich mich bei 15 oder 16 Stufen der Schärfe nicht entscheiden konnte. Beim nächsten mal weiß ich es besser.
Mir ist jetzt auch übrigens klar, warum die Amerikaner solche Menschen wie Kai ins Land holen. Ineffizienz und mangelnde Koordination bekommen hier ganz schnell eine neue Bedeutung. Wenn ich böse wäre, würde ich behaupten, das ein Deutscher locker den Job von 4 Amerikanern machen kann. Auch die Dame beim Mietwagenfritzen war total überfordert mit meinem Führerschein und meinem Personalausweis, dabei steht es doch sogar in englisch drauf, was was ist. So, das wars erstmal - Ich berichte aber weiter von meinem Abenteuer Amerika....
Hey Guys! Schon seit ein paar Tagen bin ich also in Houston und hab schon mit Kai geschimpft, weil wir noch gar nichts im Blog gepostet haben, dabei gibt es so unendlich viel zu berichten.
Am Tag meiner Ankunft hier war das Wetter echt doof. Nix zu sehen von dem erwarteten Traumwetter ohne Kälte, es war hier sicher kaum wärmer als 10 Grad aber laut meinen beiden Gastgebern ist es auch im Moment ca. 10 Grad zu kalt für die Jahreszeit bzw. den Monat. Das erste mal in den USA gelandet, war ich ziemlich aufgeregt wegen der Einreiseprozedur. Der Typ an dem entsprechenden Schalter hat mit ungefähr 5 mal gefragt, was ich in den USA will und wie mein Bruder heißt und wo er wohnt und was er macht. Ich muss wohl nicht so vertrauen erweckend aussehen, Natascha wurde nur ganz kurz befragt.
Am Abend meiner Ankunft waren wir direkt Burger bei TGI Fridays essen, ich sach nur, dagegen ist alles was man in D-Land bekommen kann der letzte Müll! Riesig und ich habe Angst vor dem Essen gezeigt, der Burger hat mich gepackt und ich ihn nicht...
Überwältigt hat mich auch der erste Einkauf in „unserem“ H.E.B., dem örtlichen Supermarkt. Aber Supermarkt ist hier auch echt die korrekte Bezeichnung. Man kann sich hier quer durch den Markt futtern und die haben hier echt irre Sachen. Sprühkäse aus der Dose, Rauchfleisch-Flavor in Flaschen, Marshmellows in jedweder Form, eine riesige Abteilung für Nahrungsergänzungsmittel, Fleisch so groß wie Servierteller, Grills so groß wie Kleinwagen und die Autos sind hier so groß, dass man gleich zwei Smarts drin parken könnte.
Wenn ich alles das schreiben würde, was mich hier schon beeindruckt hat, würde ich nicht mehr enden können. Sehr geil war auch der Besuch von bereits zwei großen Shopping Malls, Outlet und Memorial. Eine war ähnlich denen in Italien und eine in der Nähe des größten Amerikanischen Krankenhauses hat das ganze noch getoppt.
Dienstag haben wir Hummer gegessen, den wir vorher noch in der Badewanne geparkt haben, sehr klasse!!!
Einen Besuch im Baumarkt haben wir auch schon gehabt. Die Baumärkte hier unterscheiden sich kaum von denen bei uns in D-Land, außer, dass alles viel größer ist und man dort so ziemlich alles zu kaufen gibt, was in irgendeiner Form mit Handwerk zu tun hat. Hat mich nur gewundert, das man da keine Fertighäuser bekommt.
Mittwoch waren wir zum Crawfish essen, für die, die nicht wissen was das ist, bei uns würde man Flusskrebse dazu sagen. Das ist echt klasse und das möchte ich auch gerne noch mal machen. Da ich ja ein Weichei bin, habe ich nur die milde Variante gewählt. Wenn die Amerikaner hier scharf dran schreiben, ist es es auch wirklich scharf und nix für meine Zunge. War ich doch immer der Meinung, ich könnte scharfes Essen gut vertragen, aber hier wurde ich eines besseren belehrt. Sehr lustig fand ich, dass ich als Einzige von 6 Leuten an dem Abend nach meinem Ausweis gefragt wurde um nachzuweisen, dass ich schon Bier trinken darf. Das schmeichelt ungemein...
Auch die Wings, die wir Sonntag im BWW hatten, waren etwas zu scharf für mich. Dummerweise hatte ich Kai meine Soßen auswählen lassen, weil ich mich bei 15 oder 16 Stufen der Schärfe nicht entscheiden konnte. Beim nächsten mal weiß ich es besser.
Mir ist jetzt auch übrigens klar, warum die Amerikaner solche Menschen wie Kai ins Land holen. Ineffizienz und mangelnde Koordination bekommen hier ganz schnell eine neue Bedeutung. Wenn ich böse wäre, würde ich behaupten, das ein Deutscher locker den Job von 4 Amerikanern machen kann. Auch die Dame beim Mietwagenfritzen war total überfordert mit meinem Führerschein und meinem Personalausweis, dabei steht es doch sogar in englisch drauf, was was ist. So, das wars erstmal - Ich berichte aber weiter von meinem Abenteuer Amerika....
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